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| The Battle of Stirling Bridge - Ausgangslage |
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Nachstehend wird der Versuch unternommen, die Schlacht von Stirling Bridge in ihrem zeitlichen Verlauf vom Vorabend des Ereignisses bis in die späten Nachmittagsstunden des eigentlichen Kampftages nachzuvollziehen. Anders als in vielen allgemein-historischen Darstellung soll hierbei die Gesamtheit der militärischen Auseinandersetzungen vom 10. / 11. September 1297 betrachtet werden. Der Flussübergang unterhalb des Stirling Castle und das dortige Schlachtgeschehen, das gemeinhin für schlachtentscheidend gehalten wird, steht also nicht so im Vordergrund, wie man es sonst aus historischen Dokumentationen kennt.
Hinsichtlich der Orte des Ereignisses und des Hauptgeschehens in den einzelnen Phasen ist die Darstellung aufgrund der Quellenlage relativ gesichert; einigermaßen klar sind auch noch die wesentlichsten Truppenbewegungen nach Ausgangsort, Richtung und Ziel. Nicht sicher belegt sind die jeweiligen Aufstellungen der Truppen auf beiden Seiten. Anders als bei der Schlacht von Bannockburn fehlen hierzu entsprechende Aufzeichnungen, aus denen sich exakte Größe, Kommandoführung und genaue Position einzelner Verbände rekonstruieren ließen. Die Darstellung der Kampfaufstellungen ist aus diesem Grunde rein schematisch und kann im Einzelfall wesentlich anders ausgesehen haben.
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| zum Vergrössern auf das Bild klicken |
Das ganze Geschehen ereignete sich in der Niederung des Flüsschens Forth etwa ½ bis ¾ Meile nördlich des Castles und der Siedlung Stirling. Die Hauptquartiere beider Parteien befanden sich auf den dominanten Höhen von Castle Hill (Engländer) und Abbey Craig (Schotten). Dazwischen verlief der unbefestigte Fluss inmitten ausgedehnter Niederungsgebiete.
Zwischen dem schottischen Lager und dem Fluss lag eine weitere Anhöhe (Causeway Head).
In der Flussaue selbst gab es einige extrem feuchte und tiefgründige Gebiete (in der Karte schematisch grün ausgewiesen), die aufgrund ihrer eingeschränkten Passierbarkeit als Geländesperren wirkten.
In unmittelbarer Nähe der Burg gab es drei seit altersher bekannte Flussübergänge. Zu ihrer Sicherung wurde ursprünglich wohl auch Stirling Castle erbaut, in dessen Schutz sich etwas südöstlich der Burg die Siedlung Stirling entwickelt hatte. Möglicherweise war die der Burg nächstgelegene Übergangsstelle mit einer Brücke überbaut, die zumindest in einigen Originalberichten erwähnt wird. Ob die 1990 gefundenen Holzfundamente am Ufer des Forth tatsächlich diese mittelalterlichen Brückenfundamente darstellen, ist nicht abschließend geklärt. In jedem Falle war dies der günstigste der genannten Flussübergänge.
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| eine der ältesten Darstellungen von Stirling Castle |
Relativ gesichert sind aber Brücken vom Burgberg ins Tal, um die ansonsten sehr steile Geländekante des Burgbergs leichter passierbar zu machen. Diese Brücken sind auf diversen Abbildungen aus späterer Zeit als noch vorhanden dokumentiert, während verläßliche Dokumenta- tionen für eine Brücke
über den Fluß aus der Zeit vor dem Bau der bis heute erhaltenen steinernen Straßenbrücke aus dem Militärstraßenprogramm Wades und seiner Nachfolger nicht bekannt sind (1).
Etwas weiter weg von der Burg gab es im Nordwesten eine weitere Übergangsmöglichkeit im Bereich der heutigen Old Mills Farm; wo sie sich genau befand, ist heute nicht mehr auszumachen, da das Gelände in späterer Zeit in größerem Stile (Stauwehr) überformt wurde.
(tsp/rh)
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