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Schottische Nature Reserves
Die schottischen Nature Reserves stehen, was den Naturschutzgedanken anbelangt, etwa zwischen den Landschaftsschutzgebieten und den Naturschutzgebieten in der Bundesrepublik Deutschland. Als Faustregel kann man etwa formulieren: Je kleiner in der Fläche und/oder je abgelegener das Reservat liegt, desto mehr steht der Schutzgedanke im Vordergrund. Insgesamt gesehen hat der Schutzgedanke aber einen höheren Stellenwert als etwa bei den Nationalparks in Schottland, in die allerdings häufig Nature Reserves integriert sind.


Nature Reserves sind komplimentär zu den Schutzgebieten privater Träger wie etwa der RSPB zu sehen. Sehr deutlich wird die Arbeitsteilung verschiedener Träger im Gebiet der Northern Isles: Orkney - sehr viele und auch sehr große Reservate im Privatbesitz der RSPB und sonst keine Nature Reserves (wohl noch einige Schutzgebiete nach kommunalem Satzungsrecht); Shetland - nur wenige, sehr kleine und hochspezialisierte Schutzgebiete der RSPB, dafür aber großflächige Nature Reserves (neben weiteren, teils recht großen Schutzgebieten nach kommunalem Satzungsrecht bzw. in privatem Besitz wie etwa die gesamte Insel Fair Isle im Besitz des NTS).
Je nach Zweckbestimmung schwankt die Größe der Nature Reserves zwischen einigen, wenigen Hektar (Brodgar/Orkney: Schutz einzelner Brut- und Rastplätze) und mehr als 24.000 Hektar plus Erweiterungsoptionen (Forsinard/Caithness: großflächiger Schutz der letzten naturbelassenen Moor- und Hochmoorflächen Schottlands).
Die meisten Nature Reserves werden von Scottish Natural Heritage (SNH) verwaltet, gemanaged und durch ihren Ranger- und Warden Service überwacht. Die örtlichen SNH-Büros sollten darum auch erste Anlaufstellen sein, wenn es Zweifel hinsichtlich Zugangsmöglichkeiten zu bestimmten Jahreszeiten o. ä. Fragen gibt. Detailliertere Hinweise auch zu Kontaktstellen und -personen finden sich auf den Seiten, die über die Namen der Nature Reserves in der nachstehenden Liste verlinkt sind.


Northern Isles
1. Hermaness  [Link]
Vorkommen/Charakteristik: Die stellenweise recht feuchte Heidelandschaft beherbergt die weltweit drittgrößte Brutkolonie der Großen Raubmöwe. Guter Blick auf Muckle Flugga mit mehr als 16.000 Brutpaaren der Baßtölpel und im Schnitt mehr als 45.000 Papageitaucher.
Beste Zeit: Mitte Mai bis Mitte Juli
Anmerkungen: Im Frühsommer häufig Seenebel! Visitor Centre in der ehemaligen Muckle Flugga Shore Station beim Eingang in das Reservat.
2. Keen of Hamar  [Link]
Vorkommen/Charakteristik: Nahezu vegetationslose Steinwüste aus Serpentingestein. Vegetation extrem kleinwüchsig. Weltweit einziges Vorkommen des Edmondston's chickweed. Morphologische Rarität: Strukturböden, wie sie sonst für arktische Permafrostgebiete typisch sind nur wenige Meter über dem Niveau des Meeresspiegels.
Beste Zeit: Mitte Mai bis Anfang Juli
Anmerkungen: ausgeschilderter Parkplatz
3. Noss  [Link]  [externer Link]
Vorkommen/Charakteristik: Fast flächendeckend mit Meernelken bewachsene Heimat von rund 45.000 Tordalken und etwa 7.000 Brutpaaren der Baßtölpel.
Beste Zeit: Mitte Mai bis Mitte Juli
Anmerkungen: Visitor Centre im ehemaligen Noss Pony Punt; einfaches Gelände, aber festes und wasserdichtes Schuhwerk erforderlich. Bedarfsfähre (Schlauchboot) in der Saison ab Bressay. Bootstouren um die Insel ab Lerwick. Keine Hunde auf der Insel erlaubt.

Western Isles
4. North Rona + Sula Sgeir  [Link]
Vorkommen/Charakteristik: Die abgelegenen Felseninseln beherbergen rund 150.000 Brutpaare diverser Seevögel. International bedeutsam als Kinderstube für Seehunde, insbes. Grey Seals.
Beste Zeit: Sommer - Vogelwelt; September - Seehunde
Anmerkungen: Bootscharter ab Lewis; vorheriger Kontakt zum SNH-Büro in Stornoway dringend empfohlen
5. St Kilda   [Link]
Vorkommen/Charakteristik: Interessantes Natur- und Kulturdenkmal (Siedlungs- und Flurwüstungen) weit vor der schottischen Westküste. Heimat sehr alter Haustierrassen.
Beste Zeit: Witterungsbedingt Mai bis Juli
Anmerkungen: Im Besitz des National Trust for Scotland. Seasonal Warden und gelegentliche Work Camps auf Hirta. Landung auf den anderen Inseln nur mit Genehmigung des Warden. Bootstouren ab Oban, Miavaig/Lewis und Beneray (North Uist).
6. Monach Isles  [Link]
Vorkommen/Charakteristik: Einmalige Machair Landschaft und bedeutende Seehundkolonien auf allen 5 Inseln.
Beste Zeit: Mai bis August
Anmerkungen: Bootscharter ab North Uist durch Tourist Information.
7. Loch Druidibeg   [Link]
Vorkommen/Charakteristik: Im Detail kontrastreiche Binnensee-, Moor- und Küstenlandschaft mit artenreicher Machair.
Beste Zeit: Mai, Juni
Anmerkungen: Wanderung auf nicht ausgeschilderten Wegen durch Crofterland. Flugblatt bei der örtlichen Tourist Information.

Highlands and Skye
8. Loch a' Mhuilinn   [Link]
Vorkommen/Charakteristik: Nördlichstes Vorkommen von natürlichem Eichenwald auf den Britischen Inseln, wobei die Eichen sich infolge von Windeinwirkung überwiegend sehr kleinwüchsig und in Form von Büschen entwickeln. Sehr kontrastreiche Landschaft: Felsküsten, Binnenseen, Heide und Moor.
Beste Zeit: April bis Anfang Juni zur Blüte
Anmerkungen: Parkplatz am Eingang; keine gebahnten Wege; festes Schuhwerk unverzichtbar
9. Loch Fleet  [Link]
Vorkommen/Charakteristik: Ausgedehnte Sand- und Schlammbänke im Mündungsbereich eines kleinen Flusses in einen Gezeitensee. Vielfältige Vogelwelt, Common Seals.
Beste Zeit: Mitte Mai bis Mitte Juli jagende Fischadler; ansonsten ganzjährig interessant
Anmerkungen: Informationstafeln am Nord- und Südufer; in der Saison Führungen durch Ranger-Service.
10. Corrieshalloch Gorge  [Link]
Vorkommen/Charakteristik: Bis zu 10 Meter schmale und bis zu 60 Meter tiefe Klamm des Flusses Droma, der über mehrere Wasserfälle den Berg hinab stürzt. Einmalige Farn- und Flechtenvegetation an den Steilwänden.
Beste Zeit: ganzjährig
Anmerkungen: Zugang vom Parkplatz auf eine Hängebrücke mit Blick auf den letzten und höchsten Wasserfall: Falls of Measach (46m).
11. Ben Wyvis  [Link]
Vorkommen/Charakteristik: Abwechslungsreiche Wald-, Heide- und Moorvegetation mit bedeutendem natürlichen Rotwildbestand.
Beste Zeit: Rotwild August bis Oktober, ansonsten ganzjährig interessant.
Anmerkungen: Ausgeschilderter Fußweg vom Parkplatz durch den Wald ins Reservat, danach offenes Gelände.
12. Beinn Eighe  [Link]
Vorkommen/Charakteristik: Das älteste Nature Reserve der Britischen Inseln bietet den vollständigsten Überblick über die Flora und Fauna der britischen Gebirgslandschaften. Reste von natürlichem Kiefernwald, einmalige Libellenpopulation.
Beste Zeit: ganzjährig interessant
Anmerkungen: Visitor Centre geöffnet von Mai bis Oktober; einfacher Campingplatz; Wege mit Erläuterungstafeln; Bergpfad nur für geübte Wanderer empfohlen.
13. Glen Affric  [Link]
Vorkommen/Charakteristik: Glen Affric mit seinen großen Vorkommen an natürlichem Kiefernwald gilt vielfach als das schönste schottische Tal.
Beste Zeit: ganzjährig
Anmerkungen: Vergleichsweise sehr gut ausgebaute Fremdenver- kehrsinfrastruktur, Ranger Service
14. Craigellachie  [Link]
Vorkommen/Charakteristik: Ungewöhnlich reicher, alter Birkenmischwald auf den unteren Hanglagen des gleichnamigen Berges westlich von Aviemore.
Beste Zeit: Frühjahr zur Waldblumenblüte; April bis Juli Wanderfalken.
Anmerkungen: Parkplatz in der Nähe der Aviemore Tourist Information; Zugang über Tunnel unter der A9; Waldpfade
15. Insh Marshes  [Link]
Vorkommen/Charakteristik: Die in den Wintermonaten gefluteten Niederungen bilden eines der bedeutendsten Feuchtgebiete Westeuropas. Rund die Hälfte des britischen Bestandes an Schellenten ist hier versammelt, zudem zahlreiche Schwäne, Gänse und Enten.
Beste Zeit: November bis Juni
Anmerkungen: Parkplätze, Picknickplätze, Schutzhütten für die Beobachtung und Naturlehrpfade.
16. Abernethy Forest  [Link]
Vorkommen/Charakteristik: Das größte natürliche Vorkommen an Scots Pine; daneben eine Mischung aus Laubwäldern im Wechsel mit Moorgebieten. Wichtiges Brutgebiet für seltene Waldvögel, berühmt für seinen Besatz mit Insekten aller Art.
Beste Zeit: April bis Juli
Anmerkungen: Information Centre in Nethybridge; gute Infrastruktur der RSPB (Osprey Centre); abseits der Wege ist es nur schwer möglich, durch den Naturwald zu dringen (Urwald).
17. Creag Meagaidh  [Link]
Vorkommen/Charakteristik: Bekannt für die Vielfalt und den ausgezeichneten Erhalt glazialer Erosionsformen; gleichzeitig ein excellentes Beispiel dafür, wie schnell sich ein natürlicher Birken-Eichen-Mischwald generieren kann, wenn die Weidewirtschaft eingeschränkt wird.
Beste Zeit: Mai und Juni für Naturbeobachtungen, Winter für Bergwanderungen
Anmerkungen: Parkplatz und Hinweistafeln; bitte keine Hunde mitführen.
18. Rum   [Link]
Vorkommen/Charakteristik: Das ehemalige Auge eines mächtigen Vulkans gilt als einer der ältesten Siedlungsplätze in Schattland. Zahlreiche archäologische Fundstätten und "fossile" Kulturlandschaftsrelikte der frühen Siedlungsphasen. Versuchsgebiet für die Auswilderung von Seeadlern und für das Studium der Entwicklung wilder Rotwildbestände.
Beste Zeit: Frühjahr bis Herbst
Anmerkungen: Touristisch gut erschlossen (Basis "sanfter Tourismus" im Reservat)
19. Glen Roy  [Link]
Vorkommen/Charakteristik: Die bekannten 'Parallel Roads' sind eines der beeindruckendsten Zeugnisse der letzten Eiszeit auf den Britischen Inseln. Zu sehen sind gut ausgebildete Uferterrassen ehemaliger Eisstauseen, die teilweise von Gletscherzungenbecken durchbrochen sind.
Beste Zeit: ganzjährig
Anmerkungen: Es gibt keine offiziellen Wege im Reservat; gute Übersichtsmöglichkeiten von einigen Parkplätzen an der A86.
20. Claish Moss  [Link]
Vorkommen/Charakteristik: Ein mehr als 8000 Jahre altes, ungestörtes Hochmoor.
Beste Zeit: Juni bis September
Anmerkungen: Parkplätze und Hinweistafeln am Rand; keine Wege im Reservat. Das Begehen des Hochmoores ist stellenweise lebensgefährlich!
21. Ariundle  [Link]  [externer Link]
Vorkommen/Charakteristik: Atlantischer, sehr feuchter, moos-, flechten- und farnreicher natürlicher Eichenwald. Praktisch das letzte natürliche Vorkommen dieser Art in Westeuropa.
Beste Zeit: April bis Mitte August
Anmerkungen: "Lehrpfade" mit Hinweistafeln; abseits dieser Wege nur schwer zu begehen.
22. Glencripesdale  [Link]
Vorkommen/Charakteristik: Alter natürlicher Laubmischwald an den Ufern des Loch Sunart.
Beste Zeit: April bis Mitte August.
Anmerkungen: Einzelne Hinweistafeln; nur nach längerem Fußweg zu erreichen, für den man aber mit grandiosen Landschaftsblicken entschädigt wird.

Grampian Highlands
23. Forvie  [Link]
Vorkommen/Charakteristik: Bedeutendste schottische Dünenlandschaft mit Küstenheide im Hinterland.
Beste Zeit: ganzjährig sehr interessant
Anmerkungen: Visitor Centre von April bis Oktober täglich geöffnet; kein Zugang zu den Brutgebieten der Seeschwalben in der Zeit von April bis August; Hunde bitte an der Leine führen.
24. St Cyrus  [Link]
Vorkommen/Charakteristik: Küstenlandschaft mit interessantem Wechseln zwischen Kliff- und Ausgleichsküsten (schöne Sandstrände). Bedeutende Feuchtwiesen im Hinterland mit national bedeutendem Insektenbestand.
Beste Zeit: Frühjahr und Hochsommer zu den Blütezeiten
Anmerkungen: Visitor Centre täglich von April bis Oktober geöffnet, sonst nur montags bis freitags; Hunde bitte an der Leine führen.

Tayside and Fife
25. Ben Lawers  [Link]
Vorkommen/Charakteristik: Gebirgstal oberhalb Loch Tay mit außergewöhnlich reichem Bestand an alpiner Flora.
Beste Zeit: Juni bis August
Anmerkungen: Visitor Centre des National Trust for Scotland geöffnet von Mitte Mai bis Ende September.
26. Tentsmuir Point  [Link]
Vorkommen/Charakteristik: Watt- und Dünenlandschaft im Mündungsgebiet des Tay. Sehr große Seehund-Kolonie und reiche Schmetterlingsvorkommen.
Beste Zeit: ganzjährig; im Winter Rastplatz zahlreicher Seevogelarten
Anmerkungen: zahlreiche Erklärungstafeln im Gelände
27. Loch Leven  [Link]
Vorkommen/Charakteristik: Größter Süßwassersee der Lowlands und wichtiges Brut- und Winterquartier für zahlreiche Enten- und Gänsevögel (allein über 20.000 Kurzschnabelgänse).
Beste Zeit: ganzjährig, besonders aber die Herbst- und Wintermonate
Anmerkungen: Informationen und Shop im Vane Farm RSPB-Reserve, das innerhalb des Nature Reserves liegt.
28. Isle of May  [Link]
Vorkommen/Charakteristik: Bedeutendes Seevogel Brutrevier.
Beste Zeit: Juni, Juli zur Seevogelbrut
Anmerkungen: Information Centre, RSPB-Reserve und Birdobservatory mit begrenzter Quartierszahl auf der Insel; Zugang zur Insel besteht nur in der Zeit von April bis September (ausgenommen Wurfzeiten der Seehunde); gut ausgeschilderte Wege.

West Highlands
29. Glasdrum Wood  [Link]
Vorkommen/Charakteristik: Lichter Eichen-Mischwald von der Uferzone des Loch Creran bis in die Hanglagen des Ben Churalain; starkes Wachstum von Flechten und Farnen. Lichtungen mit Feuchtwiesen, Grasland und Heide. Bedeutende Schmetterlingsvorkommen
Beste Zeit: Mai und Juni
Anmerkungen: Parkplatz und Picknick Aerea; steile Hangwege
30. Staffa  [Link]
Vorkommen/Charakteristik: Einmalig pittoreskes Basaltvorkommen; Fingal's cave
Beste Zeit: Frühjahr und Frühsommer
Anmerkungen: Bootstouren ab Oban und Mull; festes Schuhwerk wegen rutschiger Felsküste empfohlen.
31. Ben Lui  [Link]
Vorkommen/Charakteristik: Feuchte Steilwände und anstehendes Gestein im Bereich der vier Gipfel des Reservats fördern ein ungewöhnlich reiches Wachstum alpiner Flora auf Böden, die weitaus weniger sauer sind, als in Schottland üblich.
Beste Zeit: Mai bis Juli zur Blüte
Anmerkungen: Keinerlei Infrastruktur obwohl beliebtes Wanderrevier
32. Flanders Moss  [Link]
Vorkommen/Charakteristik: Gelegen in den Carse of Stirling steht Flanders Moss für den Rest des ehemals größten Niederungs- und Sumpfgebietes auf den Britischen Inseln. Ungewöhnlich reich an farbenprächtigen Sphagnum Mosen.
Beste Zeit: Mai bis Anfang Juli zur Blüte; Herbst und Winter als Quartier diverser Vogelarten
Anmerkungen: Betreten des Reserves nur in Abstimmung und Genehmigung durch Scottish Wildlife Trust; keinerlei facilities im Reservat. Gute Aussichtspunkte und Erläuterungstafeln auf Parkplätzen entlang der A873.
33. Moine Mhor  [Link]
Vorkommen/Charakteristik: Abflussloses Sumpf- und Moorgebiet mit alter Hochmoorbildung. Einmaliger Libellenbesatz.
Beste Zeit: April bis Oktober
Anmerkungen: Parkplatz mit Hinweistafeln an der B8025; es wird dringend empfohlen, die Wege nicht zu verlassen (Unfallgefahr!). Beste Übersicht bietet der Blick vom Dunadd Hill Fort oberhalb Bellanoch.
34. Taynish   [Link]
Vorkommen/Charakteristik: Der alte Laub-Mischwald auf der Halbinsel am Loch Sween ist einer der größten Naturwaldreste (urwald) auf den Britischen Inseln.
Beste Zeit: Mai und Juni
Anmerkungen: Kleiner Parkplatz; etwa 1 Meile markierter, einfacher Fußweg zu einer Picknick Aerea. Der Wald selbst ist nur schwer durchdringbar.
35. Loch Lomond  [Link]
Vorkommen/Charakteristik: Das Reservat umfasst 5 mit natürlichem Eichenwald bestandene Inseln im See, Teile der Uferzone und das versumpfte Mündungsgebiet des River Endrick.
Beste Zeit: Mai/Juni und Winter
Anmerkungen: Öffentlicher Parkplatz und Visitor Services in Balmaha. Vorausbuchung für Campingplatz erforderlich.

Central Belt
36. Clyde Valley Woodlands  [Link]
Vorkommen/Charakteristik: Das Reservat sichert einige der schönsten Naturwälder Esche-Eichen-Ulmenmischwald), wie sie für die engen Schluchten des Clyde Valley typisch sind. Typisch für die bodennahe Vegetation sind die mattenartige Verbreitung von Primeln (Mayflowers) und Bluebells (Scillia).
Beste Zeit: Mai Juni zur Blüte
Anmerkungen: Keine offiziellen Parkplätze; steiles, teilweise gefährliches Terrain abseits der Wege!

South of Scotland
37. St Abb's Head  [Link]
Vorkommen/Charakteristik: Kliffküste mit stark durchmischtem Seevogelbestand; reicher Bestand an Blütenpflanzen.
Beste Zeit: Mai, Juni Vogelbrut; Juli, August zur Blüte; Herbst Zugvögel
Anmerkungen: NTS Nature Centre (beim Parkplatz Northfield Farm) geöffnet von April bis Oktober; bei Voranmeldung geführte Touren möglich; Höhenweg entlang der Kliffkante von St Abs nach Pettico Wick
38. Whitlaw Mosses  [Link]
Vorkommen/Charakteristik: Vier relative kleine, unterschiedlich ausgebildete Feuchtbiotope, von Feuchtwiese bis Moor. In dieser Form einmalige Naturlandschaftsreste der Lowlands im Gebiet um Selkirk.
Beste Zeit: Mitte Mai bis August
Anmerkungen: Kleiner Parkplatz beim Lindean Reservoir. Unbedingt festen Untergrund suchen - die Moorflächen sind extrem gefährlich!
39. Cragbank Wood  [Link]
Vorkommen/Charakteristik: Die größte Fläche natürlichen Esche-Ulmen-Hasel-Mischwaldes, die sich in den Borders erhalten hat.
Beste Zeit: Mai bis Anfang Juli
Anmerkungen: Keine Parkmöglichkeiten, keine Wege. Das Reservat erstreckt sich über einen relativ steilen Hang.
40. Silver Flowe   [Link]
Vorkommen/Charakteristik: Mit zahlreichen Tümpeln und kleinen Seen durchsetzes Moorgebiet; interessanter Insektenbestand, insbesondere Schmetterlinge.
Beste Zeit: Sommer zur Blüte
Anmerkungen: Etwa 5 Meilen Fußweg vom CraigenCallie Outdoor Centre entfernt. Ein Pfad (nur bei trockenem Wetter sicher auszumachen) führt durch Teile des Moorgeländes.
41. Kirkconnell Flow   [Link]
Vorkommen/Charakteristik: Ein klassisches Beispiel für die Hochmoorbildung, wie sie für die Niederungsgebiete des Solway Firth typisch war.
Beste Zeit: Mitte April bis Mitte Juni
Anmerkungen: Noch keine Visitor Facilities; Wege im Bau. Kontaktaufnahme mit dem örtlichen SNH-Büro vor Betreten des Reservats empfohlen.
42. Caerlaverock   [Link]
Vorkommen/Charakteristik: Niederung und Marsch des Solway Firth; bedeutendes Winterquartier für Weißwangengänse unweit Caerlaverock Castle.
Beste Zeit: Ganzjährig, insbesondere aber Wintermonate zur Gänserast
Anmerkungen: Visitor Centre des 'Wildfowl and Wetland Trust' mit Parkmöglichkeit auf der East Park Farm. Achtung: Gefährliches Tidegebiet!


(tsp/ws)
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